Wildbienenhäuser

Das Team um Herbert Bader, die sog. "Bänkles-Gruppe", fertigt nach Vorgaben des Wildbienen-Experten Meinrad Lohmüller Wildbienenhäuser und stellt diese an geeigneten Standorten im Gemeindegebiet auf. Zu jedem Wildbienenhaus kommt eine Informationstafel, die über jeweils unterschiedliche Aspekte des Wildbienenlebens, ihre Lebensräume und ihre Gefährdung sowie ihre Bedeutung für das Ökosystem wie auch die Landwirtschaft informiert.

Erkundigen Sie sich bei nebenstehender Ansprechperson über die Unterstützungsmöglichkeiten für Wildbienenhäuser der Bürgerstiftung.

Wildbienen

Wildbienen sind die eher unbekannten Verwandten der Honigbiene. Da sie nicht vom Menschen gehalten werden, bezeichnen wir sie als Wildbienen. In Deutschland leben ca. 570 Wildbienenarten, zu denen auch die knapp 35 Hummelarten zählen.
Im Gegensatz zur Honigbiene, die Staaten bildet, sind die meisten Wildbienen Einzelgänger- sie leben solitär. Die Weibchen legen ihre Brutzellen alleine an und versorgen auch die Brut ohne Mithilfe von Artgenossen. Nur die Hummeln und einige Schmalbienen besitzen eine soziale Lebensweise. Die sogenannten Kuckucksbienen bauen keine Nester und legen ihre Eier in Brutzellen anderer Wildbienenarten.

Wildbienen sind absolut friedfertig und völlig ungefährlich. Es gibt kaum einen Lebensraum, den Wildbienen nicht besiedeln: sandiger Boden, Feldwege, Lösswände, Abbruchkanten, Fugen und Spalten in alten Gemäuern, hohle Stängel, Fraßgänge anderer Holzbewohner, morsches Holz, selbst leere  Schneckenhäuser.

Wildbienen spielen in der Ökologie eine wichtige Rolle als Bestäuber. Ihre Bestäubungsleistung ist immens, sichert den Ertrag von Obstbäumen, Beerensträuchern, Gemüse, Ackerfrüchten und Wildkräutern.

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